Was bedeutet eigentlich Arkadia?
Arkadia heißt so
viel wie Paradies. Der Poet Vergil „er-fand“
diese halb utopische Region im alten Griechenland kurz vor
der Zeitenwende. Das Land des Geistes und der Dichtung,
in dem die Menschen sehr einfach, zumeist als Hirten glücklich
im Einklang mit der Natur leben. In Arkadia, fern vom unnatürlichen,
gewaltigen, rastlosen Treiben der Städte, geht man
der Frage nach dem Sinn und der Ordnung im Leben nach. Die
Menschen genießen – sie sind frei - es wird
musiziert, gelacht, geliebt - und trotzdem wird die nötige
Arbeit wie von selbst und ohne Anstrengung erledigt. Gewinnstreben
und Machtgier, Gewalt und Zerstörung - so etwas gibt
es in Arkadia nicht, weil es niemanden interessiert, mehr
zu haben als der andere. Alle sind glücklich und befriedigt.
Alle haben alles, was sie wollen und brauchen. Es gibt keinen
Mangel.
Es gab durch alle Jahrhunderte immer wieder solche Paradiesvorstellungen.
Wir begegnen ihnen in vielen Märchen, Gedichten und
Liedern in aller Welt. Es ist dann wohl auch etwas Wahres
daran, oder? Wahrscheinlich sind diese Utopien Wirklichkeiten,
die vielleicht schon einmal existiert haben oder/und auf
ihre Verwirklichung warten. All diese immer wieder erträumten
Welten haben verblüffender weise meist gemeinsame Eigenschaften
wie „Leben im Augenblick“, „Verbundenheit
mit allen Wesen“, „Miteinander von guten Menschen“,
„Tiefes Verständnis des Lebens“, „Arbeit
ist keine Anstrengung“, „Freiheit“, „Allgegenwärtigkeit
von Liebe“
Das Paradies ist hier auf Erden! Wir brauchen nicht mehr
auf den Himmel zu warten. Wir müssen nur aufwachen,
die Augen öffnen und sehen, dass es bereits da ist.
Jetzt!